Fortbildungen aus dem Bereich BNE
Anmeldezeitraum für das Sommersemester -> 18.11.2025 - 12.1.2026
Programm
Nachmeldungen & Informationen birgit.hippacher@ph-tirol.ac.at oder miriam.gadner@ph-tirol.ac.at
Anmeldezeitraum für das Sommersemester -> 18.11.2025 - 12.1.2026
Programm
Nachmeldungen & Informationen birgit.hippacher@ph-tirol.ac.at oder miriam.gadner@ph-tirol.ac.at
Tipp für den cleveren Einkauf von Schulsachen: https://www.schuleinkauf.at/
bzw. Büromaterialien: https://www.bueroeinkauf.at/
Folgende Materialien wurden vom Team BNE der PH Tirol entwickelt und stehen als Open Source zur Verfügung. Wir freuen uns über deren Verwendung und (positive) Rückmeldungen unter nachhaltigkeit@ph-tirol-ac.at
Zielgruppe: für alle Schultypen, Schulstufen und Unterrichtsfächer geeignet - Unterrichtsideen über diesen Link.
Unter dem Titel Perspektiven Tirols entstand ein Wimmelbild mit dem in Themen wie Raumnutzung und Klimawandel, Energiewende und Mobilität, Gesundheit, Landwirtschaft, Arbeit und Tourismus der Zukunft eingetaucht wird. Basis bildeten Befragungen der einheimischen Bevölkerung sowie von Expert:innen, herausgekommen ist eine in liebevoller Detailarbeit von Jakob Winkler (Atelier für Zeitreisen) Vorstellung von Tirol in der Zukunft. Es lädt nicht nur zum Suchen ein, sondern vielmehr zu einer kritischen und konstruktiven Auseinandersetzung.
In Kooperation mit dem Atelier Zeitreisen sowie unterstützt von der Lebensraum Tirol Holding sowie dem Land Tirol wurden Unterrichtsideen entwickelt, die so übernommen oder adaptiert werden können. Das Spektrum des Einsatzes der Unterrichtsbeispiele reicht von einer kurzweiligen Unterrichtsstunde bis hin zu einer längerfristigen Projektarbeit.

Zur Homepage: Zukunftsbild macht Schule
Kooperationspartner: PH Tirol (Team BNE), Atelier für Zeitreisen, Lebensraum Tirol Holding
Unterstützt von: Land Tirol
Die analog-digitale Schnitzeljagd für Kinder (9-13 Jahre) und Jugendliche (englische Version: ab ca. 14 Jahre) rund um Klimawandel und Wald kann überall gespielt werden. Über diese Links geht es zur deutschen und englischen Version (Downloadbereich - die Materialien sind frei verfügbar).

Eine ortsgebundene Variante befindet sich in Lans/Tirol. Schulklassen werden dort von einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter der Gruppe Forst (Land Tirol) begleitet.
Lösungen in die Karte eintragen, App bedienen, Bäume pflanzen, Insektenhotels bauen etc.: so ist Klimabildung einfach und macht Spaß! Bilder: B. Hippacher
---------------------------
Link zum Glossar (beteilige dich gerne bei der Befüllung!)
---------------------------
Links zur ortsgebundenen Version:
Download des Spiels: Klimaheld:innen (für Mobilgeräte)
Projektbeschreibung: Klimaheld:innen - Die verlorene Formel
Bei Interesse an der ortsgebundenen Version bitte Helga Mayr (helga.mayr@ph-tirol.ac.at) kontaktieren!
---------------------------
Kooperationspartner: Locandy GmbH (Michael Ölhafen, Julienne Schult), Land Tirol/Gruppe Forst (Kurt Ziegner), Netzwerk BiNE Tirol
Unterstützt von: Land Tirol
„Die Pädagogische Hochschule Tirol versteht sich als weltoffener Bildungscampus für alle pädagogischen Berufe und steht für qualitätsorientierte Aus-, Fort- und Weiterbildung. Sie gestaltet soziale Räume diversitätssensibel und orientiert sich an Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (Strategie PHT 2030).
Mit der neuen Strategie der Pädagogischen Hochschule rückt eine ganzheitliche Ausrichtung der Institution an nachhaltiger Entwicklung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in in den Fokus. Der Umsetzungsprozess wir partizipativ gestaltet und alle betroffenen Personen haben die Möglichkeit, sich an der Gestaltung der Hochschule zu beteiligen: mutig, kreativ und praxistauglich.
Die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an Hochschulen stellt ein prioritäres Handlungsfeld in internationalen sowie nationalen BNE-Strategien dar.
Die Pädagogische Hochschule Tirol und die Fachhochschule Graubünden befinden sich in einem Prozess der strategischen Orientierung am Leitbild der Nachhaltigkeit und BNE.
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Wirkungsmessung Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Hochschulausbildung“ untersucht die Pädagogische Hochschule Tirol (PHT) in Kooperation mit der Fachhochschule Graubünden (FHGR) und der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PHSt), inwiefern Studierende ausgewählter Studiengänge in der Laufzeit ihres Studiums BNE-spezifische professionelle Handlungskompetenz, d.h. Wissen, Fähigkeiten und Haltungen, entwickeln und durch welche Faktoren diese Lernprozesse beeinflusst werden.
Mit der Studie sollen u.a. Erkenntnisse zur Wirkung des BNE-Moduls gewonnen werden, im Rahmen dessen Studierende der Primarstufenpädagogik nach Besuch einer Vorlesung im Rahmen eines Projektseminars zu Beginn ihres Studiums theorie- und forschungsbasiert sowie problem- und projektorientiert an das Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung herangeführt werden.
Das Evaluationsprojekt ist als Langzeitstudie angelegt und bedient sich eines quasi-experimentellen Pre-, Post- und Follow-Up-Designs. Es werden quantitative sowie qualitative Forschungsinstrumente eingesetzt und adaptiert, die im Zuge des Projekts „Educating Future Change Agents“ zur Messung von Kompetenzen in der BNE-Hochschulbildung entwickelt wurden.
Das Projekt wird gefördert durch das Land Tirol.
Projektpartner:

Die Welt steht im 21. Jahrhundert vor großen Herausforderungen und ist mit einer noch nie da gewesenen Veränderungsdynamik konfrontiert. Wir sind überzeugt davon, dass mit neuen/anderen Zugängen, Denk- und Arbeitsweisen die Herausforderungen zu Chancen werden können. Design Thinking ist eine mögliche neue/andere Denk- und Arbeitsweise.
Unter dem Titel #design.2030 fassen wir daher Angebote für Schulen zusammen, die die Denk- und Arbeitsweise des Design Thinking mit der Agenda 2030 und den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) verbinden.
Ziel ist es, dass Menschen lernen
In diesem Prozess sollen sie Kompetenzen entwickeln/stärken, die sie für die Mitgestaltung des gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozesses benötigen - wie wir sie nennen ist einerlei: Schlüsselkompetenzen, Nachhaltigkeitskompetenzen, 21st century skills ...
Im Überblick: Was passiert im Rahmen der Initiative #design.2030?
Im Rahmen der Initiative wurden und werden Lernsettings entwickelt, in denen Lernende nach dem Motto "Change by Design", ausgehend von Herausforderungen in einem kollaborativen Prozess innovative Problemlösungen entwickeln, die zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) beitragen. Ein zentrales Format ist der Global Goals Design Jam, bei dem Teilnehmende einen Tag lang an der übergeordneten Challenge „Wie können wir unsere Lebenswelt (z.B. Schule, Familie, Freundeskreis) zur innovativ-nachhaltigsten Lebenswelt der Welt machen?“ arbeiten und die Lösungen im anschließenden Projektunterricht kritisch reflektieren, iterativ weiterentwickeln und umsetzen. Auf der Website werden das Konzept, Erfahrungen, Materialien etc. zum Global Goals Design Jam als Open Educational Ressource zur Verfügung gestellt.
Die Initiative umfasst ein weitreichendes Fortbildungsprogramm, im Rahmen dessen Multiplikator:innen in multidisziplinären Teams
Im Rahmen des interdisziplinären Studienangebots der Universität Innsbruck sowie der Ausbildung der Primarstufenpädagogik an der PH Tirol werden regelmäßig Ausbildungsmodule angeboten, im Rahmen derer Studierende forschungs- und praxisorientiert die Denk- und Arbeitsweise des Design Thinkings im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung kennenlernen, selbst anwenden und reflektieren.
Die wissenschaftliche projektbegleitende Evaluation dient der qualitativen Weiterentwicklung der Formate und der Untersuchung der Wirksamkeit.
Dabei wurde auf folgende Fragen fokussiert:
(2) Wie können Design Thinking-Formate BNE-Prozesse stärken/unterstützen?
(3) Worin liegen Potenziale und Grenzen von ausgewählten Bildungsformaten, die auf Design Thinking-
Ansätzen beruhen?
Erste Erkenntnisse dazu wurden bereits auf Tagungen präsentiert und publiziert.
Publikationen:
Mayr, H. (2023). Promoting Education for Sustainable Development Using Blended Learning and Digital Tools: Two University Courses, One Case Study. In: Keller, L; Michelsen, G.; Dür, M.; Bachri, S. & Zint, M. (Ed): Digitalization, New Media, and Education for Sustainable Development, 187-208. IGI Global.
Mayr, H.; Oberauer, K. & Parth, S. (2023): Jamming für eine bessere Welt! Global Goals Design Jam: Anwendung des Design- Thinking-Ansatzes, um Lösungen im Kontext der 17 Ziele für eine
nachhaltige Entwicklung zu entwickeln. Ein Unterrichtsbeispiel. In: GW-Unterricht, 169, 61-79.
Mayr, H. & Oberrauch A. (2022): Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung – interdisziplinär, partizipativ und digital? In Weselek, J. & Kohler, F. (Hrsg.): Bildung für nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung als Beitrag für eine zukunftsorientierte Hochschulbildung, Springer, Berlin, Heidelberg.
Im Rahmen von Schulentwicklungsworkshops wurden erfolgreich Design Thinking-basierte Formate umgesetzt. Bei Interesse bitte gerne Anfragen an helga.mayr@ph-tirol.ac.at stellen.
Im Rahmen des von der Sinnbildungsstiftung geförderten Projekts #Design.2030 - Global Goals Design Jam wird das spezielle Format eines Global Goals Design Jams inkl. Vorbereitung und nachgelagerten Projektunterrichts im Zeitraum 2019-2021 im Westen Österreichs als Angebot für Schulen implementiert, weiterentwickelt und sukzessive evaluiert. Die Schüler:innen werden dabei im Anschluss an die eintägige Jam-Veranstaltung dabei unterstützt, entwickelte Ideen auch wirklich Realität werden zu lassen: Im Zuge von Projektunterricht, Diplomarbeiten, Vorwissenschaftlichen Arbeiten, Privat-Initiativen etc. entwickeln Lernende ausgewählte Ideen weiter und setzen sie um.
Dabei werden Schüler:innen und Lehrer:innen vom Projektteam der Pädagogischen Hochschule Tirol und der Universität Innsbruck unterstützt: Im Rahmen von Fortbildungen können Lehrer:innen selbst entsprechende Lernformate erleben und reflektieren. Sie werden bei der Organisation und Durchführung eines Global Goals Design Jams an der eigenen Schule und dem anschließenden Projektunterricht unterstützt. Die Open Education Ressources (OER) stellt auf dieser Website bald alle notwendigen Hintergrundinformationen, Methodenhinweise, Materialien, wertvolle Erfahrungen etc. zur Verfügung, um ein Global Goals Design Jam-Projekt eigenständig an der eigenen Institution umzusetzen.
Welche Schulen haben sich denn bereits am Projekt beteiligt? Und wo wurde denn bereits überall gejammt? Die interaktive Karte gibt einen Überblick über alle bislang durchgeführten Global Goals Design Jams im Projektzeitraum. Zoomen Sie rein und erkunden Sie einige der verlinkten Ergebnisse und Presseberichte
Das Projekt "Design.2030 - Global Goals Design Jam"
...wird durchgeführt von der
in Kooperation mit der ![]()
...wird gefördert von der 
...wurde vom Forum Umweltbildung 2019 ausgezeichnet mit 
...ist eine Maßnahme von 
Die wissenschaftliche projektbegleitende Evaluation dient der qualitativen Weiterentwicklung der Formate und der Untersuchung der Wirksamkeit.
Dabei wird auf folgende Fragen fokussiert:

Dazu wird ein Mixed-Methods-Ansatz angewandt. Quantitative Fragebögen im Pretest-Posttet-Design werden mit qualitativen Daten, die in Einzel- und Gruppeninterviews erhoben werden, kombiniert.
Erste Ergebnisse wurden bereits auf Tagungen präsentiert, z.B.
Die Initiative umfasst ein weitreichendes Fortbildungsprogramm, im Rahmen dessen Multiplikator:innen in multidisziplinären Teams

Das nächste Basisseminar (#design.2030 Basecamp) in Tirol findet an den Tagen 7. - 9. Jänner 2026 statt.
Die Pädagogische Hochschule ist Mitglied folgender Netzwerke:
ÖKOLOG ist ein österreichweites Netzwerk von Schulen und Hochschulen und ein Programm des Bildungsministeriums, das darauf abzielt, Schulen zu ermutigen und zu motivieren, im Bereich Umweltbildung aktiv zu werden. Nähere Informationen finden sich auf www.oekolog.at.
Das Netzwerk BiNE Tirol verbindet Personen aus Institutionen, die sich im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Tirol engagieren. Die Mitglieder treffen sich mehrmals im Jahr, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Projekte initiativ zu sein. Weitere Informationen zum Netzwerk und den Angeboten der Netzwerkmitglieder finden sich auf der Website www.netzwerkbinetirol.tsn.at.
Das deutschsprachige Netzwerk Lehrer:innenbildung für nachhaltige Entwicklung ist eine Plattform für Austausch und gemeinsame Aktivitäten zur Weiterentwicklung von Lehrer:innenbildung im Sinne von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Weitere Informationen auf www.netzwerk-lena.org.
UniNEtZ steht für Universitäten und Nachhaltige Entwicklungsziele. Es ist ein Projekt, das von der Allianz Nachhaltiger Universitäten initiiert wurde und bei dem die Partnerinstitutionen Patenschaften und - wie im Fall der PH Tirol - Mitwirkungen zu ausgewählten SDGs übernehmen. Ziele sind u.a. die Ausarbeitung eines Katalogs von Optionen, wie Österreich die SDGs umsetzen kann, die hochschulinterne Befassung mit den SDGs, die interdisziplinäre Vernetzung, die Interaktion mit Stakeholdern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
makingAchange ist ein Kooperationsprojekt zwischen Wissenschaft und Schule. Ziel ist es, einen Beitrag zur Transformation der Gesellschaft zu leisten und die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Schule und im Alltag zu integieren.
Im Rahmen von Sonderformaten (Klima.Wandel.Bildung & Nachhaltigkeitswochen) und Projekten wird an der PH Tirol regelmäßig wieder der Fokus auf Bildung für nachhaltige Entwicklung gerichtet.
Dabei werden unterschiedliche Zugänge, Themen, Perspektiven und Formate aufgegriffen und Veranstaltungen wie z.B. kurze Impulse, Workshops, o.ä. angeboten."
"Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht"
(Marie von Ebner-Eschenbach)
14.05. - 20.05.2025
Weltklimaspiel - Ein Spiel mit großer Klimawirkung Referent: Matthias Mittelberger 14.05.2025 - 16.05.2025 | 09:00 - 16:00 Uhr | PH Tirol, Kleiner Hörsaal - Warteliste und Voranmeldung für November
Workshop in Kooperation mit dem MCI Regina Obexer & Martina Überall: Lehre mit Wirkung - Transformative Lehrmethoden für Nachhaltige Entwicklung 20.05.2025 | 14:00 - 16:30 MCI I, Universitätsstraße 15, 6020 Innsbruck https://www.mci4me.at/de/sustainability-week#programmFür alle Nachhaltigkeitsinteressierten aller Tiroler Hochschulen!
PHT Studierende: Repair Café am 15.05. um 16:00 Uhr Repair Café | PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE TIROL
sowie Angebot der HV: Fahrradreparatur mit Coach Dominic am 19.05. von 8:00-12:30
Komm vorbei und repariere dein Fahrrad gemeinsam mit Coach Dominic! (Vorplatz beim Haupteingang)
Werkzeug ist vorhanden – bitte bring deine benötigten Ersatzteile selbst mit.
ProfLab von und mit Sandra Parth: Our Climate Message - Workshop zur Klimakommunikation 19.05.2025 | 15:00 - 16:30 Uhr | PH Tirol, D4004 7F4.LAB5C09
Meet & Greet mit Imker Wolfgang Zangerl und den PHT-Bienen 19.05.2025 | 11:00 - 13:30 Uhr | bei den Bienenstöcken, 1. Stock zw. Bauteil A und C, direkt über dem Haupteingang
Meet & Greet mit Erwachsenenbildner und Philosoph Matthias Mittelberger - Kennenlernen des Weltklimaspiels 15.05.2025 | 16:00 - 17:00 Uhr | PH Tirol, Kleiner Hörsaal Flyer zu den Aktionstagen 2025
Flyer zu den Aktionstagen Klima.Wandel.Bildung 2024
Zeitgleich zur 28. Weltklimakonferenz organisieren wir vom 30. November bis zum 12. Dezember 2023 wieder Aktionstage Klima.Wandel.Bildung. Wir laden alle dazu an, das Thema an diesen Tagen bewusst im beruflichen und privaten Alltag zu berücksichtigen und an einen oder mehreren Veranstaltungen teilzunehmen.
________________________________________
Das vielfältige Programm umfasst kurze "Klima.Snacks" (online), einen Vortrag (online) sowie ein KlimaDinner im DinnerClub in Innsbruck, dessen Reinerlös Bildungsprojekten in Südafrika und Uganda zugutekommt.
Anmeldungen sind über dieses Webformular möglich. Wir bitten alle Personen mit PH-Online-Zugang darum, sich zum KlimaDinner über das Webformular (und nicht über den DinnerClub) anzumelden. Damit haben wir einen guten Überblick über die Anmeldungen und können diese auf den DinnerClub übertragen. Danke!).
________________________________________
Anmerkung: Zu den Veranstaltungen sind alle Angehörigen der PH Tirol, d.h. alle (!) Mitarbeiter:innen, Studierende, Lehrer:innen und Schüler:innen der Praxisschulen sowie alle Interessierte von außerhalb der PH Tirol herzlich eingeladen.
________________________________________
Wir freuen uns auf Ihr/euer Kommen sowie einen regen Austausch und danken für die Weiterleitung der Information.
Das Team der Fachstelle Bildung für Nachhaltige Entwicklung
22. - 26. Mai 2023
Zum 2. Mal fand heuer an der PH Tirol eine Nachhaltigkeitswoche statt. Die Impulse dieser Aktionswoche waren Online-Vorträge, ein Kinofilm, Projektpräsentationen und Aktionen der Praxis-Schulen.
Facts:
Programmfolder: HIER


6. - 18. November 2022
Anlässlich der 27. Weltklimakonferenz in Scharm El-Scheich (Ägypten) fanden zum 2. Mal die Aktionstage Klima.Wandel.Bildung. statt.
In 4 KlimaSnacks wurden verschiedene Themen rund um die Probelmbereiche des Klimawandels beleuchtet:
Klima + Energie(sparen), Klima + Bildung, Klima + Gletscherveränderung, Klima + Psychologie der Verleugnung
Ein Highlight der Aktion Klima + Dinner: das GU+BNE-Team kochte ein klimafreundliches Abendessen im DinnerClub Innsbruck - der Reinerlös (ca. € 900,00) ging an ein Bildungsprojekt junge Frauen und gehörlose Jugendliche in einer massiv vom Klimawandel betroffenen Region in Marokko

Programm, Beschreibung und Detailinformationen zur Aktion Klima.Wandel.Bildung 2022
Nachlese zur Aktion Klima.Wandel.Bildung 2022
19. - 25. Mai 2022
Als eine Maßnahme im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie wurde im Mai 2022 eine Nachhaltigkeitswoche mit Lehrveranstaltungen, Projektvorstellungen und verschiedenen Aktionen durchgeführt.
Facts:

bne.Snack: Kinder! Lesen! Philosophieren! 23.5.22 | Bild: B. Hippacher
Programm und Detailinformationen zu den bne.Snacks, Projekten und Initiativen
1. - 12. November 2021
In der Zeit der 26. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Glasgow fand an der Pädagogischen Hochschule Tirol eine Aktion mit vielfältigen Impulsen rund um das Thema Klimawandel statt.
Facts:

Ausstellung: Briefe von Adelina, Klimabündnis Tirol | Bild: R. Mader
Programm, Beschreibung und Detailinformationen zur Aktion Klima.Wandel.Bildung 2021
Nachlesen - nachschauen - nachdenken:
Unsere Veranstaltungen und Aktionen richten sich an
"Die Pädagogische Hochschule Tirol versteht sich als weltoffener
Bildungscampus für alle pädagogischen Berufe und steht für qualitätsorientierte Aus-, Fort- und Weiterbildung. Sie gestaltet soziale Räume diversitätssensibel und orientiert sich an Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (Strategie PHT 2030).
Mit dieser strategischen Ausrichtung ist eine ganzheitliche Ausrichtung an Bildung für nachhaltige Entwicklung verbunden. Alle PHT-Angehörigen sind herzlich dazu eingeladen, sich an der Gestaltung der Hochschule zu beteiligen: mutig, kreativ und praxistauglich.
Die 1. Nachhaltigkeitsstrategie der PH Tirol ist fertig. Vielen Dank allen, die sich am Entwicklungsprozess beteiligt haben! Die Strategie bildet nun den Rahmen für die Operationalisierung in Form von kurz- und mittelfristigen Zielen, Indikatoren und Maßnahmen sowie für die Umsetzung.
Sie umfasst im Sinne eines ganzheitlichen Verständnisses von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) die Pädagogische Hochschule in Ihrer Gesamtheit: die beiden Praxisschulen, die Hochschule und jeweils die Bereiche Lehre, Forschung, Betrieb, Gesellschaft, Organisationskultur und Digitalisierung.
Mitarbeiter:innen, Studierende und Schüler:innen wurden und werden in die Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie eingebunden. Die Ergebnisse der im Jahr 2020 durchgeführten Stakeholderbefragung wurden dabei ebenso berücksichtigt wie Kommentare zum Konsultationsentwurf oder diverse Workshops und Besprechungen. Darüber hinaus sind anschließend alle PHT-Angehörigen eingeladen, gemeinsam mit Kolleg:innen für den eigenen Wirkungsbereich konkrete Ziele zu setzen und Maßnahmen zu planen und umzusetzen.
Das BNE-Kernteam setzt sich aus Vertreter:innen unterschiedlicher Organisationseinheiten (Institute, Verwaltung, Praxisschulen, Sudent:innen) zusammen. Das Team plant gemeinsam den Strategieentwicklungsprozess, beteiligt sich an unterschiedlichen BNE-spezifischen Aktivitäten und fungiert als Schnittstelle zu den jeweiligen Organisationseinheiten.
Das BNE-Kernteam wird seit 1.3. 2024 von Martina Überall koordiniert.
Die Vertreter:innen im BNE Kernteam
Für die Institute:
Thorsten Kosler, Bernhard Koch, Alexandria Bott, Stephan Walch, Sandra Parth, Anna Oberrauch
Für die Fachstelle:
Stephan Walch, Dunja Peduzzi
Für die Praxis-Schulen der PH Tirol:
Dietmar Skopek, Birgit Stengg, Petra Primus

Martina Überall, Stephan Walch, Sandra Parth, Thorsten Kosler, Alexandria Bott, Margit Raich, Birgit Hippacher,
Miriam Bessega, Bernhard Koch
Um die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung erfolgreich umzusetzen, braucht es eine umfassende Finanzierungsbasis, eine funktionierende internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation sowie ein gerechtes multilaterales Handelssystem. Darüber hinaus fordert SDG 17 die verstärkte Unterstützung von wirtschaftlich weniger schwächeren Ländern und hebt die Bedeutung der weltweiten. makroökonomischen Stabilität hervor.
17.1 Die Mobilisierung einheimischer Ressourcen verstärken, einschließlich durch internationale Unterstützung für die Entwicklungsländer, um die nationalen Kapazitäten zur Erhebung von Steuern und anderen Abgaben zu verbessern
17.2 Sicherstellen, dass die entwickelten Länder ihre Zusagen im Bereich der öffentlichen Entwicklungshilfe voll einhalten, einschließlich der von vielen entwickelten Ländern eingegangenen Verpflichtung, die Zielvorgabe von 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens für öffentliche Entwicklungshilfe zugunsten der Entwicklungsländer und 0,15 bis 0,20 Prozent zugunsten der am wenigsten entwickelten Länder zu erreichen; den Gebern öffentlicher Entwicklungshilfe wird nahegelegt, die Bereitstellung von mindestens 0,20 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens zugunsten der am wenigsten entwickelten Länder als Zielsetzung zu erwägen
17.3 Zusätzliche finanzielle Mittel aus verschiedenen Quellen für die Entwicklungsländer mobilisieren
17.4 Den Entwicklungsländern dabei behilflich sein, durch eine koordinierte Politik zur Förderung der Schuldenfinanzierung, der Entschuldung beziehungsweise der Umschuldung die langfristige Tragfähigkeit der Verschuldung zu erreichen, und das Problem der Auslandsverschuldung hochverschuldeter armer Länder angehen, um die Überschuldung zu verringern
17.5 Investitionsförderungssysteme für die am wenigsten entwickelten Länder beschließen und umsetzen
17.6 Die regionale und internationale Nord-Süd- und Süd-Süd-Zusammenarbeit und Dreieckskooperation im Bereich Wissenschaft, Technologie und Innovation und den Zugang dazu verbessern und den Austausch von Wissen zu einvernehmlich festgelegten Bedingungen verstärken, unter anderem durch eine bessere Abstimmung zwischen den vorhandenen Mechanismen, insbesondere auf Ebene der Vereinten Nationen, und durch einen globalen Mechanismus zur Technologieförderung
17.7 Die Entwicklung, den Transfer, die Verbreitung und die Diffusion von umweltverträglichen Technologien an die Entwicklungsländer zu gegenseitig vereinbarten günstigen Bedingungen, einschließlich Konzessions- und Vorzugsbedingungen, fördern
17.8 Die Technologiebank und den Mechanismus zum Kapazitätsaufbau für Wissenschaft, Technologie und Innovation für die am wenigsten entwickelten Länder bis 2017 vollständig operationalisieren und die Nutzung von Grundlagentechnologien, insbesondere der Informations- und Kommunikationstechnologien, verbessern
17.9 Die internationale Unterstützung für die Durchführung eines effektiven und gezielten Kapazitätsaufbaus in den Entwicklungsländern verstärken, um die nationalen Pläne zur Umsetzung aller Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, namentlich im Rahmen der Nord-Süd- und Süd-Süd-Zusammenarbeit und der Dreieckskooperation
17.10 Ein universales, regelgestütztes, offenes, nichtdiskriminierendes und gerechtes multilaterales Handelssystem unter dem Dach der Welthandelsorganisation fördern, insbesondere durch den Abschluss der Verhandlungen im Rahmen ihrer Entwicklungsagenda von Doha
17.11 Die Exporte der Entwicklungsländer deutlich erhöhen, insbesondere mit Blick darauf, den Anteil der am wenigsten entwickelten Länder an den weltweiten Exporten bis 2020 zu verdoppeln
17.12 Die rasche Umsetzung des zoll- und kontingentfreien Marktzugangs auf dauerhafter Grundlage für alle am wenigsten entwickelten Länder im Einklang mit den Beschlüssen der Welthandelsorganisation erreichen, unter anderem indem sichergestellt wird, dass die für Importe aus den am wenigsten entwickelten Ländern geltenden präferenziellen Ursprungsregeln transparent und einfach sind und zur Erleichterung des Marktzugangs beitragen
Politik- und institutionelle Kohärenz
17.13 Die globale makroökonomische Stabilität verbessern, namentlich durch Politikkoordinierung und Politikkohärenz
17.14 Die Politikkohärenz zugunsten nachhaltiger Entwicklung verbessern
17.15 Den politischen Spielraum und die Führungsrolle jedes Landes bei der Festlegung und Umsetzung von Politiken zur Armutsbeseitigung und für nachhaltige Entwicklung respektieren
Multi-Akteur-Partnerschaften
17.16 Die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung ausbauen, ergänzt durch Multi-Akteur-Partnerschaften zur Mobilisierung und zum Austausch von Wissen, Fachkenntnissen, Technologie und finanziellen Ressourcen, um die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung in allen Ländern und insbesondere in den Entwicklungsländern zu unterstützen
17.17 Die Bildung wirksamer öffentlicher, öffentlich-privater und zivilgesellschaftlicher Partnerschaften aufbauend auf den Erfahrungen und Mittelbeschaffungsstrategien bestehender Partnerschaften unterstützen und fördern
Daten, Überwachung und Rechenschaft
17.18 Bis 2020 die Unterstützung des Kapazitätsaufbaus für die Entwicklungsländer und namentlich die am wenigsten entwickelten Länder und die kleinen Inselentwicklungsländer erhöhen, mit dem Ziel, über erheblich mehr hochwertige, aktuelle und verlässliche Daten zu verfügen, die nach Einkommen, Geschlecht, Alter, Rasse, Ethnizität, Migrationsstatus, Behinderung, geografischer Lage und sonstigen im nationalen Kontext relevanten Merkmalen aufgeschlüsselt sind
17.19 Bis 2030 auf den bestehenden Initiativen aufbauen, um Fortschrittsmaße für nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten, die das Bruttoinlandsprodukt ergänzen, und den Aufbau der statistischen Kapazitäten der Entwicklungsländer unterstützen
In SDG 16 manifestiert sich die Absicht, friedliche und inklusive Gesellschaften zu schaffen, die auf der Achtung der Menschenrechte, dem Schutz der Schwächsten, der Rechtsstaatlichkeit und einer auf allen Ebenen verantwortungsvollen Staatsführung sowie auf partizipativen Strukturen basieren. Darüber hinaus fordert Ziel 16 die Verringerung aller Formen von Gewalt, die Beendigung von Folter und die Bekämpfung aller Formen organisierter Kriminalität.
16.1 Alle Formen der Gewalt und die gewaltbedingte Sterblichkeit überall deutlich verringern
16.2 Missbrauch und Ausbeutung von Kindern, den Kinderhandel, Folter und alle Formen von Gewalt gegen Kinder beenden
16.3 Die Rechtsstaatlichkeit auf nationaler und internationaler Ebene fördern und den gleichberechtigten Zugang aller zur Justiz gewährleisten
16.4 Bis 2030 illegale Finanz- und Waffenströme deutlich verringern, die Wiedererlangung und Rückgabe gestohlener Vermögenswerte verstärken und alle Formen der organisierten Kriminalität bekämpfen
16.5 Korruption und Bestechung in allen ihren Formen erheblich reduzieren
16.6 Leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und transparente Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
16.7 Dafür sorgen, dass die Entscheidungsfindung auf allen Ebenen bedarfsorientiert, inklusiv, partizipatorisch und repräsentativ ist
16.8 Die Teilhabe der Entwicklungsländer an den globalen Lenkungsinstitutionen erweitern und verstärken
16.9 Bis 2030 insbesondere durch die Registrierung der Geburten dafür sorgen, dass alle Menschen eine rechtliche Identität haben
16.10 Den öffentlichen Zugang zu Informationen gewährleisten und die Grundfreiheiten schützen, im Einklang mit den nationalen Rechtsvorschriften und völkerrechtlichen Übereinkünften
16.a Die zuständigen nationalen Institutionen namentlich durch internationale Zusammenarbeit beim Kapazitätsaufbau auf allen Ebenen zur Verhütung von Gewalt und zur Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität unterstützen, insbesondere in den Entwicklungsländern
16.b Nichtdiskriminierende Rechtsvorschriften und Politiken zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung fördern und durchsetzen
Ziel 15 fordert den Erhalt, die Wiederherstellung und nachhaltige Nutzung von Land-, Binnengewässer- und Bergökosystemen. Es geht dabei unter anderem um den Erhalt der für das Überleben der Menschen entscheidenden Artenvielfalt ebenso wie um die Beendigung der Entwaldung, Wiederaufforstung, Bekämpfung der Wüstenbildung oder die Beendigung von Wilderei und des Handels mit geschützten Pflanzen- und Tierarten.
15.1 Bis 2020 im Einklang mit den Verpflichtungen aus internationalen Übereinkünften die Erhaltung, Wiederherstellung und nachhaltige Nutzung der Land- und Binnensüßwasser-Ökosysteme und ihrer Dienstleistungen, insbesondere der Wälder, der Feuchtgebiete, der Berge und der Trockengebiete, gewährleisten
15.2 Bis 2020 die nachhaltige Bewirtschaftung aller Waldarten fördern, die Entwaldung beenden, geschädigte Wälder wiederherstellen und die Aufforstung und Wiederaufforstung weltweit beträchtlich erhöhen
15.3 Bis 2030 die Wüstenbildung bekämpfen, die geschädigten Flächen und Böden einschließlich der von Wüstenbildung, Dürre und Überschwemmungen betroffenen Flächen sanieren und eine bodendegradationsneutrale Welt anstreben
15.4 Bis 2030 die Erhaltung der Bergökosysteme einschließlich ihrer biologischen Vielfalt sicherstellen, um ihre Fähigkeit zur Erbringung wesentlichen Nutzens für die nachhaltige Entwicklung zu stärken
15.5 Umgehende und bedeutende Maßnahmen ergreifen, um die Verschlechterung der natürlichen Lebensräume zu verringern, dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende zu setzen und bis 2020 die bedrohten Arten zu schützen und ihr Aussterben zu verhindern
15.6 Die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile und den angemessenen Zugang zu diesen Ressourcen fördern, wie auf internationaler Ebene vereinbart
15.7 Dringend Maßnahmen ergreifen, um der Wilderei und dem Handel mit geschützten Pflanzen- und Tierarten ein Ende zu setzen und dem Problem des Angebots illegaler Produkte aus wildlebenden Pflanzen und Tieren und der Nachfrage danach zu begegnen
15.8 Bis 2020 Maßnahmen einführen, um das Einbringen invasiver gebietsfremder Arten zu verhindern, ihre Auswirkungen auf die Land- und Wasserökosysteme deutlich zu reduzieren und die prioritären Arten zu kontrollieren oder zu beseitigen
15.9 Bis 2020 Ökosystem- und Biodiversitätswerte in die nationalen und lokalen Planungen, Entwicklungsprozesse, Armutsbekämpfungsstrategien und Gesamtrechnungssysteme einbeziehen
15.a Finanzielle Mittel aus allen Quellen für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme aufbringen und deutlich erhöhen
15.b Erhebliche Mittel aus allen Quellen und auf allen Ebenen für die Finanzierung einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder aufbringen und den Entwicklungsländern geeignete Anreize für den vermehrten Einsatz dieser Bewirtschaftungsform bieten, namentlich zum Zweck der Walderhaltung und Wiederaufforstung
15.c Die weltweite Unterstützung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Wilderei und des Handels mit geschützten Arten verstärken, unter anderem durch die Stärkung der Fähigkeit lokaler Gemeinwesen, Möglichkeiten einer nachhaltigen Existenzsicherung zu nutzen
Verschmutzung und Übernutzung der Ozeane bereiten zunehmend Probleme, beispielsweise in Bezug auf Gefährdung der Artenvielfalt, durch Versauerung der Meere und den zunehmenden Plastikmüll. Neben der industriellen Nutzung von Meeresressourcen setzen Klimawandel und wachsende Weltbevölkerung dieses Ökosystem immer mehr unter Druck. SDG 14 zielt auf die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und Meeresressourcen ab.
In Anerkennung dessen, dass das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen das zentrale internationale zwischenstaatliche Forum für Verhandlungen über die globale Antwort auf den Klimawandel ist.
14.1 Bis 2025 alle Arten der Meeresverschmutzung, insbesondere durch vom Lande ausgehende Tätigkeiten und namentlich Meeresmüll und Nährstoffbelastung, verhüten und erheblich verringern
14.2 Bis 2020 die Meeres- und Küstenökosysteme nachhaltig bewirtschaften und schützen, um unter anderem durch Stärkung ihrer Resilienz erhebliche nachteilige Auswirkungen zu vermeiden, und Maßnahmen zu ihrer Wiederherstellung ergreifen, damit die Meere wieder gesund und produktiv werden
14.3 Die Versauerung der Ozeane auf ein Mindestmaß reduzieren und ihre Auswirkungen bekämpfen, unter anderem durch eine verstärkte wissenschaftliche Zusammenarbeit auf allen Ebenen
14.4 Bis 2020 die Fangtätigkeit wirksam regeln und die Überfischung, die illegale, ungemeldete und unregulierte Fischerei und zerstörerische Fangpraktiken beenden und wissenschaftlich fundierte Bewirtschaftungspläne umsetzen, um die Fischbestände in kürzestmöglicher Zeit mindestens auf einen Stand zurückzuführen, der den höchstmöglichen Dauerertrag unter Berücksichtigung ihrer biologischen Merkmale sichert
14.5 Bis 2020 mindestens 10 Prozent der Küsten- und Meeresgebiete im Einklang mit dem nationalen Recht und dem Völkerrecht und auf der Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlichen Informationen erhalten
14.6 Bis 2020 bestimmte Formen der Fischereisubventionen untersagen, die zu Überkapazitäten und Überfischung beitragen, Subventionen abschaffen, die zu illegaler, ungemeldeter und unregulierter Fischerei beitragen, und keine neuen derartigen Subventionen einführen, in Anerkennung dessen, dass eine geeignete und wirksame besondere und differenzierte Behandlung der Entwicklungsländer und der am wenigsten entwickelten Länder einen untrennbaren Bestandteil der im Rahmen der Welthandelsorganisation geführten Verhandlungen über Fischereisubventionen bilden sollte. (Unter Berücksichtigung der laufenden Verhandlungen im Rahmen der Welthandelsorganisation, der Entwicklungsagenda von Doha und des Mandats der Ministererklärung von Doha.)
14.7 Bis 2030 die sich aus der nachhaltigen Nutzung der Meeresressourcen ergebenden wirtschaftlichen Vorteile für die kleinen Inselentwicklungsländer und die am wenigsten entwickelten Länder erhöhen, namentlich durch nachhaltiges Management der Fischerei, der Aquakultur und des Tourismus
14.a Die wissenschaftlichen Kenntnisse vertiefen, die Forschungskapazitäten ausbauen und Meerestechnologien weitergeben, unter Berücksichtigung der Kriterien und Leitlinien der Zwischenstaatlichen Ozeanographischen Kommission für die Weitergabe von Meerestechnologie, um die Gesundheit der Ozeane zu verbessern und den Beitrag der biologischen Vielfalt der Meere zur Entwicklung der Entwicklungsländer, insbesondere der kleinen Inselentwicklungsländer und der am wenigsten entwickelten Länder, zu verstärken
14.b Den Zugang der handwerklichen Kleinfischer zu den Meeresressourcen und Märkten gewährleisten
14.c Die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Ozeane und ihrer Ressourcen verbessern und zu diesem Zweck das Völkerrecht umsetzen, wie es im Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen niedergelegt ist, das den rechtlichen Rahmen für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Ozeane und ihrer Ressourcen vorgibt, worauf in Ziffer 158 des Dokuments „Die Zukunft, die wir wollen“ hingewiesen wird
Der Klimawandel stellt eine zentrale Herausforderung für nachhaltige Entwicklung dar. Mit SDG 13 soll die Verpflichtung aus der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen umgesetzt werden. Staaten sollen in ihrer Widerstands- und Anpassungsfähigkeit gegenüber klimabedingten Gefahren und Naturkatastrophen gestärkt und der Klimaschutz vorangetrieben werden. Das Ziel beinhaltet zudem eine bessere Aufklärung, Sensibilisierung und den Aufbau und die Verbesserung von Strukturen in Bezug auf Klimaschutz und Klimaanpassung.
13.1 Die Widerstandskraft und die Anpassungsfähigkeit gegenüber klimabedingten Gefahren und Naturkatastrophen in allen Ländern stärken
13.2 Klimaschutzmaßnahmen in die nationalen Politiken, Strategien und Planungen einbeziehen
13.3 Die Aufklärung und Sensibilisierung sowie die personellen und institutionellen Kapazitäten im Bereich der Abschwächung des Klimawandels, der Klimaanpassung, der Reduzierung der Klimaauswirkungen sowie der Frühwarnung verbessern
13.a Die Verpflichtung erfüllen, die von den Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen, die entwickelte Länder sind, übernommen wurde, bis 2020 gemeinsam jährlich 100 Milliarden Dollar aus allen Quellen aufzubringen, um den Bedürfnissen der Entwicklungsländer im Kontext sinnvoller Klimaschutzmaßnahmen und einer transparenten Umsetzung zu entsprechen, und den Grünen Klimafonds vollständig zu operationalisieren, indem er schnellstmöglich mit den erforderlichen Finanzmitteln ausgestattet wird
13.b Mechanismen zum Ausbau effektiver Planungs- und Managementkapazitäten im Bereich des Klimawandels in den am wenigsten entwickelten Ländern und kleinen Inselentwicklungsländern fördern, unter anderem mit gezielter Ausrichtung auf Frauen, junge Menschen sowie lokale und marginalisierte Gemeinwesen
Die Weltbevölkerung verbraucht bereits jetzt mehr Ressourcen, als zur Verfügung stehen. Menschen im globalen Norden leben auf Kosten von Menschen im globalen Süden, auf Kosten der Umwelt und auf Kosten der Zukunft. Damit die soziale und wirtschaftliche Entwicklung im Rahmen der Tragfähigkeit der Ökosysteme stattfinden kann, muss die Art und Weise, wie unsere Gesellschaft Güter produziert und konsumiert, grundlegend verändert werden.
SDG 12 fordert die Umsetzung eines Programms für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster und fordert zu Handlungen auf allen Fronten auf: Einführung nachhaltiger Verfahren und einer Nachhaltigkeitsberichterstattung, Förderung nachhaltiger Beschaffungspraktiken, Entwicklung neuer Technologien, Förderung eines nachhaltigen Tourismus oder die Reduzierung von Müll etc.
12.1 Den Zehnjahres-Programmrahmen für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster umsetzen, wobei alle Länder, an der Spitze die entwickelten Länder, Maßnahmen ergreifen, unter Berücksichtigung des Entwicklungsstands und der Kapazitäten der Entwicklungsländer
12.2 Bis 2030 die nachhaltige Bewirtschaftung und effiziente Nutzung der natürlichen Ressourcen erreichen
12.3 Bis 2030 die weltweite Nahrungsmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Nahrungsmittelverluste einschließlich Nachernteverlusten verringern
12.4 Bis 2020 einen umweltverträglichen Umgang mit Chemikalien und allen Abfällen während ihres gesamten Lebenszyklus in Übereinstimmung mit den vereinbarten internationalen Rahmenregelungen erreichen und ihre Freisetzung in Luft, Wasser und Boden erheblich verringern, um ihre nachteiligen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt auf ein Mindestmaß zu beschränken
12.5 Bis 2030 das Abfallaufkommen durch Vermeidung, Verminderung, Wiederverwertung und Wiederverwendung deutlich verringern
12.6 Die Unternehmen, insbesondere große und transnationale Unternehmen, dazu ermutigen, nachhaltige Verfahren einzuführen und in ihre Berichterstattung Nachhaltigkeitsinformationen aufzunehmen
12.7 In der öffentlichen Beschaffung nachhaltige Verfahren fördern, im Einklang mit den nationalen Politiken und Prioritäten
12.8 Bis 2030 sicherstellen, dass die Menschen überall über einschlägige Informationen und das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung und eine Lebensweise in Harmonie mit der Natur verfügen
12.a Die Entwicklungsländer bei der Stärkung ihrer wissenschaftlichen und technologischen Kapazitäten im Hinblick auf den Übergang zu nachhaltigeren Konsum- und Produktionsmustern unterstützen
12.b Instrumente zur Beobachtung der Auswirkungen eines nachhaltigen Tourismus, der Arbeitsplätze schafft und die lokale Kultur und lokale Produkte fördert, auf die nachhaltige Entwicklung entwickeln und anwenden
12.c Die ineffiziente Subventionierung fossiler Brennstoffe, die zu verschwenderischem Verbrauch verleitet, durch Beseitigung von Marktverzerrungen entsprechend den nationalen Gegebenheiten rationalisieren, unter anderem durch eine Umstrukturierung der Besteuerung und die allmähliche Abschaffung dieser schädlichen Subventionen, um ihren Umweltauswirkungen Rechnung zu tragen, wobei die besonderen Bedürfnisse und Gegebenheiten der Entwicklungsländer in vollem Umfang berücksichtigt und die möglichen nachteiligen Auswirkungen auf ihre Entwicklung in einer die Armen und die betroffenen Gemeinwesen schützenden Weise so gering wie möglich gehalten werden
Die Urbanisierung gehört zu den bedeutendsten Entwicklungen im 21. Jahrhundert. Städte sind Hauptreiber lokaler und nationaler Wirtschaften und Drehscheiben des Wohlstands, aber auch verantwortlich für einen enormen ökologischen Fußabdruck. SDG 11 zielt darauf ab, Städte und andere Siedlungen so zu gestalten, dass sie mit einem Zugang zu grundlegenden Diensten, Energie, Wohnraum, Transportmitteln und öffentlichen Grünflächen allen Menschen Chancen bieten und gleichzeitig den Ressourcenverbrauch verringern und die Umweltauswirkungen reduzieren.
11.1 Bis 2030 den Zugang zu angemessenem, sicherem und bezahlbarem Wohnraum und zur Grundversorgung für alle sicherstellen und Slums sanieren
11.2 Bis 2030 den Zugang zu sicheren, bezahlbaren, zugänglichen und nachhaltigen Verkehrssystemen für alle ermöglichen und die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern, insbesondere durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, mit besonderem Augenmerk auf den Bedürfnissen von Menschen in prekären Situationen, Frauen, Kindern, Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen
11.3 Bis 2030 die Verstädterung inklusiver und nachhaltiger gestalten und die Kapazitäten für eine partizipatorische, integrierte und nachhaltige Siedlungsplanung und -steuerung in allen Ländern verstärken
11.4 Die Anstrengungen zum Schutz und zur Wahrung des Weltkultur und -naturerbes verstärken
11.5 Bis 2030 die Zahl der durch Katastrophen, einschließlich Wasserkatastrophen, bedingten Todesfälle und der davon betroffenen Menschen deutlich reduzieren und die dadurch verursachten unmittelbaren wirtschaftlichen Verluste im Verhältnis zum globalen Bruttoinlandsprodukt wesentlich verringern, mit Schwerpunkt auf dem Schutz der Armen und von Menschen in prekären Situationen
11.6 Bis 2030 die von den Städten ausgehende Umweltbelastung pro Kopf senken, unter anderem mit besonderer Aufmerksamkeit auf der Luftqualität und der kommunalen und sonstigen Abfallbehandlung
11.7 Bis 2030 den allgemeinen Zugang zu sicheren, inklusiven und zugänglichen Grünflächen und öffentlichen Räumen gewährleisten, insbesondere für Frauen und Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen
11.a Durch eine verstärkte nationale und regionale Entwicklungsplanung positive wirtschaftliche, soziale und ökologische Verbindungen zwischen städtischen, stadtnahen und ländlichen Gebieten unterstützen
11.b Bis 2020 die Zahl der Städte und Siedlungen, die integrierte Politiken und Pläne zur Förderung der Inklusion, der Ressourceneffizienz, der Abschwächung des Klimawandels, der Klimaanpassung und der Widerstandsfähigkeit gegenüber Katastrophen beschließen und umsetzen, wesentlich erhöhen und gemäß dem Sendai-Rahmen für Katastrophenvorsorge 2015-2030 ein ganzheitliches Katastrophenrisikomanagement auf allen Ebenen entwickeln und umsetzen
11.c Die am wenigsten entwickelten Länder unter anderem durch finanzielle und technische Hilfe beim Bau nachhaltiger und widerstandsfähiger Gebäude unter Nutzung einheimischer Materialien unterstützen
Es bestehen global gesehen beträchtliche Ungleichheiten zwischen und innerhalb von Staaten, die eine nachhaltige Entwicklung und die Armutsbekämpfung stark behindern. Im Rahmen von SDG 10 sollen Ungleichheiten aufgrund von Einkommen, Geschlecht, Alter, Behinderung, Rasse, Klasse, ethischer Zugehörigkeit, Religion verringert werden.
10.1 Bis 2030 nach und nach ein über dem nationalen Durchschnitt liegendes Einkommenswachstum der ärmsten 40 Prozent der Bevölkerung erreichen und aufrechterhalten
10.2 Bis 2030 alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Rasse, Ethnizität, Herkunft, Religion oder wirtschaftlichem oder sonstigem Status zu Selbstbestimmung befähigen und ihre soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern
10.3 Chancengleichheit gewährleisten und Ungleichheit der Ergebnisse reduzieren, namentlich durch die Abschaffung diskriminierender Gesetze, Politiken und Praktiken und die Förderung geeigneter gesetzgeberischer, politischer und sonstiger Maßnahmen in dieser Hinsicht
10.4 Politische Maßnahmen beschließen, insbesondere fiskalische, lohnpolitische und den Sozialschutz betreffende Maßnahmen, und schrittweise größere Gleichheit erzielen
10.5 Die Regulierung und Überwachung der globalen Finanzmärkte und -institutionen verbessern und die Anwendung der einschlägigen Vorschriften verstärken
10.6 Eine bessere Vertretung und verstärkte Mitsprache der Entwicklungsländer bei der Entscheidungsfindung in den globalen internationalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen sicherstellen, um die Wirksamkeit, Glaubwürdigkeit, Rechenschaftslegung und Legitimation dieser Institutionen zu erhöhen
10.7 Eine geordnete, sichere, reguläre und verantwortungsvolle Migration und Mobilität von Menschen erleichtern, unter anderem durch die Anwendung einer planvollen und gut gesteuerten Migrationspolitik
10.a Den Grundsatz der besonderen und differenzierten Behandlung der Entwicklungsländer, insbesondere der am wenigsten entwickelten Länder, im Einklang mit den Übereinkünften der Welthandelsorganisation anwenden
10.b Öffentliche Entwicklungshilfe und Finanzströme einschließlich ausländischer Direktinvestitionen in die Staaten fördern, in denen der Bedarf am größten ist, insbesondere in die am wenigsten entwickelten Länder, die afrikanischen Länder, die kleinen Inselentwicklungsländer und die Binnenentwicklungsländer, im Einklang mit ihren jeweiligen nationalen Plänen und Programmen
10.c Bis 2030 die Transaktionskosten für Heimatüberweisungen von Migranten auf weniger als 3 Prozent senken und Überweisungskorridore mit Kosten von über 5 Prozent beseitigen