Die zwölfjährige Anna bewegt sich im Spannungsfeld zwischen einer Nobelschule im ersten Wiener Gemeindebezirk und ihrer Herkunft in Floridsdorf. Wenn die Teilnahme am Schikurs an den finanziellen Mitteln scheitert und Scham zur sozialen Barriere wird, werden die oft unsichtbaren, ausschließenden Aspekte im Schulsystem deutlich. Zentrales Element der Erzählung ist Annas Beziehung zu ihrer gehörlosen Mutter.
Der Film zeigt Diversität von Gebärdensprache bis hin zu queeren Lebensentwürfen als eine selbstverständliche Alltagserfahrung, die sich gängigen gesellschaftlichen Normerwartungen entzieht.
Filmgespräch
Im Anschluss findet ein von Christine Knoll-Kaserer moderiertes Gespräch mit der Schauspielerin Mariya Menner (Darstellerin der Mutter) statt.
Eintritt frei!
Wir bemühen uns um eine barrierearme Veranstaltung
• Der Film wird mit Untertitel für Hörgeschädigte (HoH) gezeigt.
• Das Filmgespräch wird simultan in Gebärden- und Lautsprache geführt.
• Im Hörsaal ist eine Induktionsschleife installiert.
• Für Fragen betreffend mögliche Barrieren kontaktieren Sie bitte Marliese Gruber.